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Suchbegriff: Bankwesen und Anlagevorschriften

Anwälte kritisieren die polizeilichen Verhöre der Opfer nach einem schweren Diebstahl aus Schließfächern der Sparkasse Gelsenkirchen, bei dem die Täter Vermögenswerte im Wert von möglicherweise über 100 Millionen Euro entwendet haben. Rechtsexperten raten den Opfern, ihre Verluste sorgfältig zu dokumentieren und vor einer Aussage einen Rechtsbeistand zu konsultieren, da übereilte Verhöre der Bank in Haftungsstreitigkeiten zugutekommen könnten. Der Einbruch gilt als einer der größten in der deutschen Kriminalgeschichte, wobei die Täter ausgeklügelte Methoden anwendeten, um Zugang zum Tresorraum zu erhalten.
Die Europäische Zentralbank und der Europäische Ausschuss für Systemrisiken haben einen gemeinsamen Bericht veröffentlicht, in dem analysiert wird, wie sich geoökonomische Fragmentierung und geopolitische Risiken auf die Finanzstabilität im Euroraum auswirken. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass geopolitische Schocks zu strengeren Finanzbedingungen, höheren Risikoprämien und einem Rückgang der Kreditvergabe führen, was sich insbesondere auf offenere Volkswirtschaften und solche mit höherer Staatsverschuldung auswirkt. Die Institutionen empfehlen eine verbesserte Datenüberwachung und Szenarioanalyse, um die Finanzstabilität und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
Die Frankencoin Association hat einen hochkarätigen Beirat ernannt, der die Entwicklung der grössten schweizerischen Stablecoin, die durch den Schweizer Franken gedeckt ist, begleiten soll. Dem Beirat gehören Experten aus den Bereichen Bankwesen, Zahlungsverkehr, Blockchain und Finanzregulierung an, die zu Governance, Strategie und praktischen Anwendungsfällen für die dezentrale Stablecoin beraten werden, die bereits in Schweizer Supermärkten eingesetzt wird.
Expertenanalyse zur Prognose der Aussichten für die Bekämpfung von Finanzkriminalität in den USA im Jahr 2026, mit Schwerpunkt auf Compliance-Herausforderungen für interne Teams in Bereichen wie Geldwäschebekämpfung, Kryptowährungsregulierung, Sanktionen und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität durch Behörden wie FinCEN, DOJ und SEC.
Die Schweizer Wettbewerbskommission hat sowohl das Hallenstadion Zürich als auch Ticketcorner wegen einer kartellrechtlichen Vereinbarung mit einer Geldstrafe belegt. Das Hallenstadion muss 50.000 Franken und Ticketcorner 65.000 Franken für ihre Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht zahlen.
Die Schweizer Wettbewerbskommission hat sowohl die Hallenstadion Zürich AG als auch Ticketcorner wegen wettbewerbswidriger Praktiken im Zusammenhang mit dem Verkauf von Konzertkarten zwischen 2009 und 2011 mit einer Geldstrafe belegt. Das Hallenstadion wurde wegen missbräuchlicher Marktpraktiken und einer Kooperationsvereinbarung, die gegen das Wettbewerbsrecht verstieß, mit einer Geldstrafe von 50.000 Franken belegt, Ticketcorner mit einer Geldstrafe von 65.000 Franken. Das Bundesgericht hatte bereits 2020 entschieden, dass die Vereinbarung wettbewerbswidrig sei, und weitere Untersuchungen zur Rolle von Ticketcorner angeordnet.
Venture Global hat seinen zweiten Schiedsgerichtsprozess in einem Streit um LNG-Exporte mit europäischen Energieunternehmen, insbesondere mit dem spanischen Unternehmen Repsol, gewonnen. Der Streit dreht sich darum, dass Venture Global LNG auf dem höherpreisigen Spotmarkt verkauft hat, anstatt langfristige Verträge zu erfüllen, wobei es eine Lücke in den Fristen für die Inbetriebnahme ausnutzte. Während Shell seinen Schiedsgerichtsprozess verlor, gewann BP zuvor gegen Venture Global. Das Unternehmen erzielte während der Gaskrise in Europa Milliardenumsätze durch Verkäufe auf dem Spotmarkt, sah sich jedoch mit Bedenken der Investoren hinsichtlich ähnlicher Praktiken bei seinem Plaquemines-Projekt konfrontiert.
Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat sowohl die Hallenstadion Zürich AG (50.000 CHF) als auch Ticketcorner (65.000 CHF) wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2008 mit einer Geldstrafe belegt. Diese Vereinbarung sah vor, dass mindestens 50 % der Hallenstadion-Tickets über Ticketcorner verkauft werden mussten, wodurch der Wettbewerb durch andere Ticketanbieter eingeschränkt wurde. Der Fall wurde seit 2009 mehrfach vor Gericht verhandelt, und gegen die Entscheidung kann noch beim Bundesverwaltungsgericht Berufung eingelegt werden.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten dürfte zugunsten der Fed-Direktorin Lisa Cook entscheiden und sich skeptisch gegenüber dem Versuch von Präsident Trump äußern, sie zu entlassen. Richter beider Seiten stellten die Befugnis der Regierung zur Entlassung von Cook in Frage und betonten die verfassungsmäßige Unabhängigkeit der Federal Reserve. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob Trumps Vorwürfe eine gültige „begründete” Entlassung gemäß dem Federal Reserve Act darstellen, wobei das Ergebnis möglicherweise einen Präzedenzfall für die Unabhängigkeit der Zentralbank schaffen könnte.
Die Deutsche Börse hat ein Angebot in Höhe von 5,3 Milliarden Euro für die Übernahme der Fondsverwaltungsplattform Allfunds abgegeben. Dies wäre die teuerste Akquisition in der Geschichte des Unternehmens. Die Transaktion unterliegt der Prüfung durch die EU-Wettbewerbskommission und bedarf der Zustimmung der Aktionäre. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2027 erwartet. Mit der Übernahme soll ein europäischer Marktführer für Finanzmarktinfrastrukturen geschaffen werden, indem die Stärken der Deutschen Börse in Deutschland und der Schweiz mit der Präsenz von Allfunds in Italien, Spanien und Frankreich kombiniert werden.

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